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symposium
# 20.10., 10.30-19.00
Festivalzentrum

surviving europe ist das Festivalthema, und für uns bedeutet das vor allem die Frage nach Lebens- und Überlebensstrategien von KulturproduzentInnen in Europa. Mit welchen Realitäten sehen sich KünstlerInnen konfrontiert, wie bedingen diese ihren privaten und beruflichen Alltag und wie auch ihre künstlerische Arbeit?

Im ersten Teil thinking europe wollen wir versuchen, anhand dieser und daraus entstehender Fragestellungen ein Bild von aktuellen Diskursen über die Lebenssituation von Kulturschaffenden und ihrer gesellschaftlichen Relevanz in Europa zu zeichnen und diese im zweiten Teil performing europe anhand konkreter künstlerischer Arbeiten zu überprüfen und zu hinterfragen, um dann schließlich in einer Abschlussdiskussion noch auszuloten, was denn surviving europe bedeuten kann.

Hierfür haben wir TheoretikerInnen und Kulturschaffende eingeladen, die Einblicke in ihre Arbeits- und Denkweisen geben werden.


10.30 h Thomas Atzert (Frankfurt) - "performing precarity"
12.15 h Nanna Heidenreich (Berlin) - "politik (in) der ausstellung"
15.30 h Isabell Lorey (Berlin) - kleines postfordistisches Drama (der Film "Kamera läuft", mit englischen Untertiteln): "zur prekarisierung von kulturproduzentInnen"
17.45 h Daniel Blochwitz (New York)- Das Projekt BorderBlog: "performing home" (in englischer Sprache)