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18.10. # 21 Uhr
19.10. # 14 Uhr
Festivalzentrum


Nora Heilmann
studierte an der School for New Dance Development in Amsterdam. Ihre Bewegungsforschung basiert auf Body Weather Laboratory, verschiedenen asiatischen Kampfkünsten (Kungfu, Kalarippayat, Qigong) und Contemporary Dance. Nora Heilmann realisierte als movement artist verschiedene Projekte, darunter u.a. AufTrieb (2002), Cassis Caput (2003), SPUNK - research (2004).

In ihren Arbeiten versucht Nora Heilmann der Repräsentation auf der Bühne zu entgehen. Ihr Interesse gilt der Begegnung von Performern und Zuschauern, dem gegenseitigen Austausch und der Hinterfragung und Destabilisierung von Erwartungen und Mechanismen auf beiden Seiten.

This piece is not about anyTHING.
Surface. Potential. Open proposition.
Killing the dance. Reanimating it.

SPUNK 2005 ist die Fortsetzung von SPUNK - research, das bereits bei diskurs 04 zu sehen war.

Zwei Tänzer tanzen ein Duett. Inmitten des Geschehens befindet sich das Publikum. Durch aktive Wahrnehmungsentscheidung tritt es in einen jeweils eigenen Dialog mit dem Bühnengeschehen. Statt eines Bedeutungsraumes wird ein Raum der Möglichkeiten geschaffen, als Ausgangspunkt für SPUNK gilt also die größtmögliche Gleichheit von Publikum und Performer.

SPUNK ist kein künstlerisches Produkt, sondern vielmehr Prozess und Suche nach einer Sprache auf der Bühne, die sich der Konditionierung von Tänzerkörper (was ist das denn?) und Publikum widersetzt.
SPUNK sucht nach reiner Bewegung für eine Ästhetik der Veränderung, nach einer Bewegung, die sich dem Körper mit Logo, dem Körper mit Form, dem Körper mit Label entzieht.