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Eröffnung: 18.10. # 18 Uhr
# täglich 14-21 Uhr
Festivalzentrum


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fächert die Erinnerungsfragmente eines Autounfalls auf und lässt diese Sekundenbruchteile ätherisch am Betrachter vorbeigleiten. In vielmehr skulpturalen als filmischen Erinnerungseinheiten gewähren die lebenden Gemälde aus wuchernden Strukturen einen nicht nur abstrakten, sondern sehr persönlichen Blick auf die letzten Sekunden eines Lebens.

Diese persönliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit findet dabei sehr zufällig und ungewichtet statt. Kleine Details werden zu großen Momenten, während komplette Jahre verloren gehen.

Robert Seidel begann nach zwei Semestern Biologie mit dem Studium der Mediengestaltung in Weimar, das er 2004 mit Diplom abschloss. Neben freien künstlerischen Arbeiten im Bereich organisch-digitaler Grafik arbeitet er als Autor und Übersetzer für 2D/3D-Grafik.
Seine Arbeiten wurden auf verschiedenen Festivals u.a. in Deutschland, Österreich, Schweden, Italien und Frankreich gezeigt.